

Rückblick: Jahrestagung 2026
Begabungsförderung verankern – Zukunft gestalten
Mit rund 500 Teilnehmenden ist die LemaS-Jahrestagung die größte gemeinsame Veranstaltung von LemaS-Transfer im Jahr 2026. Am 14. und 15. September kamen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Schulen und Landesinstituten aller 16 Bundesländer, der Forschungsverbund LemaS-Transfer sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungspolitik und Bildungsadministration in Berlin zusammen.
Zum Auftakt der LemaS-Jahrestagung richtete Ministerialdirektor Martin Wunsch, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, in Vertretung der Präsidentin der Bildungsministerkonferenz Anna Stolz ein Grußwort an die Teilnehmenden und hob dabei die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis hervor.
Transfer bedeute mehr als die Weitergabe erfolgreicher Konzepte. Entscheidend sei, wie diese passgenau und verantwortungsvoll in Schule und Unterricht verankert werden können.
Podiumsdiskussion
Welche Veränderungen hat LemaS bewirkt und wie gelingt es, Begabungs- und Leistungsförderung nachhaltig in der Schullandschaft zu verankern? Diese Fragen standen auch im Zentrum der Podiumsdiskussion mit Bundesbildungsministerin Karin Prien, der Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie Katharina Günther-Wünsch sowie dem Schulleiter Christof Haering (Landfermann-Gymnasium Duisburg), der Schülerin Maite Beecken (Käthe-Kollwitz-Gymansium Berlin) sowie Prof. Dr. Gabriele Weigand und Prof. Dr. Christian Fischer vom Forschungsverbund.
Bundesbildungsministerin Karin Prien betonte den einmaligen Ansatz und die durch LemaS angestoßenen Veränderungen:
„Das Besondere an LemaS ist eben, dass es auf die Potenziale von Kindern und Jugendlichen schaut und zwar ganz egal welche Schulart und da wirklich auch eine Veränderung im Denken im gesamten Schulsystem hervorgebracht hat.“
Podiumsdiskussion
Welche Veränderungen hat LemaS bewirkt und wie gelingt es, Begabungs- und Leistungsförderung nachhaltig in der Schullandschaft zu verankern? Diese Fragen standen auch im Zentrum der Podiumsdiskussion mit Bundesbildungsministerin Karin Prien, der Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie Katharina Günther-Wünsch sowie dem Schulleiter Christof Haering (Landfermann-Gymnasium Duisburg), der Schülerin Maite Beecken (Käthe-Kollwitz-Gymansium Berlin) sowie Prof. Dr. Gabriele Weigand und Prof. Dr. Christian Fischer vom Forschungsverbund.
Bundesbildungsministerin Karin Prien betonte den einmaligen Ansatz und die durch LemaS angestoßenen Veränderungen:
„Das Besondere an LemaS ist eben, dass es auf die Potenziale von Kindern und Jugendlichen schaut und zwar ganz egal welche Schulart und da wirklich auch eine Veränderung im Denken im gesamten Schulsystem hervorgebracht hat.“
Wissenschaft, Praxis und Politik im Dialog
Die Jahrestagung spannte den Bogen von aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen bis zur konkreten Arbeit in den Schulen.
Den Auftakt gestaltete Prof. Dr. Nina Kolleck mit ihrer Keynote über den Einfluss sozialer Medien auf Kinder und Jugendliche. Zum Abschluss des ersten Tages richtete sich der Blick auf die Bedeutung der Initiative in der gegenwärtigen Bildungslandschaft, aber auch auf die Zukunft der Initiative: In einer Podiumsdiskussion diskutierten Bundesbildungsministerin Karin Prien sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Schulpraxis, welchen Mehrwert die in LemaS entwickelten Konzepte für die Unterrichts- und Schulentwicklung haben und wie sie langfristig in der Bildungslandschaft verankert werden können.
Programm
LemaS im Tandem – Parallelvorträge
Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zur potenzialorientierten Schul- und Unterrichtsentwicklung: Im Fokus standen unterschiedliche Facetten der Begabungsförderung – von sprachästhetischer Förderung und selbstreguliertem forschenden Lernen über Wissenschaft-Praxis-Kooperationen bis hin zu Fragen von nachhaltiger Schulentwicklung, Partizipation und Teacher Leadership. Die Vorträge boten Einblicke in erfolgreiche Entwicklungsprozesse von LemaS-Schulen und luden dazu ein, Anregungen für die eigene Schule mitzunehmen. Mehr erfahren
Grußwort
Zum Auftakt der LemaS-Jahrestagung richtete Ministerialdirektor Martin Wunsch, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, in Vertretung der Präsidentin der Bildungsministerkonferenz Anna Stolz ein Grußwort an die Teilnehmenden und hob dabei die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis hervor.
Transfer bedeute mehr als die Weitergabe erfolgreicher Konzepte. Entscheidend sei, wie diese passgenau und verantwortungsvoll in Schule und Unterricht verankert werden können. Zum Grußwort
Workshopangebote der Inhaltscluster
Fachliche Fragestellungen, Erfahrungen aus der Qualifizierung und Netzwerkarbeit sowie nächste Schritte für die Verstetigung der Begabungsförderung:
Die Workshops deckten die unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkte der Inhaltscluster ab, von Lesson Study, Mentoring und digitalen Unterstützungsformaten über Mathematik, Informatik, Chemie und Biologie bis hin zu Deutsch und Englisch. Von der Weiterentwicklung von Materialien und Konzepten, der Arbeit in Schulnetzwerken bishin zum den nachhaltigen Transfer in die schulische Praxis. Mehr erfahren
Workshopangebote der Regionalzentren
Die Workshops adressierten verschiedene Fragestellungen einer begabungsförderlichen Schul- und Unterrichtskultur: Wie lassen sich Inhalte aus der Netzwerkarbeit dauerhaft in die schulische Praxis überführen? Wie können Kollegien, Multiplikator und Netzwerke gemeinsam Entwicklungsprozesse gestalten?
Vorgestellt wurden Forschungsergebnisse, Instrumente und Materialien für Schulentwicklungsprozesse, die gemeinsam reflektiert, erprobt und auf ihre Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen schulischen Kontexten diskutiert wurden. Mehr erfahren
Markt der Möglichkeiten
Workshops, Vorträge und Posterpräsentationen:
Im Markt der Möglichkeiten befassten sich die Beiträge mit aktuellen Fragen der Begabungs- und Potenzialförderung. Von Begabungsverständnissen, Potenzialdiagnostik und individueller Lernbegleitung über datengestützte Schulentwicklung, Teacher Leadership und Schulnetzwerke bis hin zu psychischem Wohlbefinden, Traumapädagogik und Zukunftslernen. Vorgestellt wurden zudem Forschungsergebnisse, digitale Werkzeuge, Materialien und Beispiele aus LemaS-Transfer. Mehr erfahren
Im Diskurs mit Karin Prien und Katharina Günther-Wünsch
Wie gelingt es, Begabungs- und Leistungsförderung dauerhaft in Schule und Unterricht zu verankern?
Über diese und weitere Fragen diskutieren Bundesbildungsministerin Karin Prien, die Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch für die BMK, Schulleitung Christof Haering, Schülerin Maite Beecken und aus dem LemaS-Forschungsverbund die Koordinatorin Prof. Dr. Gabriele Weigand sowie der Leiter Prof. Dr. Christian Fischer. Mehr erfahren
Im Diskurs mit Karin Prien und Katharina Günther-Wünsch
Wie gelingt es, Begabungs- und Leistungsförderung dauerhaft in Schule und Unterricht zu verankern?
Über diese und weitere Fragen diskutieren Bundesbildungsministerin Karin Prien, die Berliner Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Katharina Günther-Wünsch für die BMK, Schulleitung Christof Haering, Schülerin Maite Beecken und aus dem LemaS-Forschungsverbund die Koordinatorin Prof. Dr. Gabriele Weigand sowie der Leiter Prof. Dr. Christian Fischer. Mehr erfahren
LemaS im Tandem – Parallelvorträge
Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis zur potenzialorientierten Schul- und Unterrichtsentwicklung: Im Fokus standen unterschiedliche Facetten der Begabungsförderung – von sprachästhetischer Förderung und selbstreguliertem forschenden Lernen über Wissenschaft-Praxis-Kooperationen bis hin zu Fragen von nachhaltiger Schulentwicklung, Partizipation und Teacher Leadership. Die Vorträge boten Einblicke in erfolgreiche Entwicklungsprozesse von LemaS-Schulen und luden dazu ein, Anregungen für die eigene Schule mitzunehmen. Mehr erfahren
Workshopangebote der Inhaltscluster
Fachliche Fragestellungen, Erfahrungen aus der Qualifizierung und Netzwerkarbeit sowie nächste Schritte für die Verstetigung der Begabungsförderung:
Die Workshops deckten die unterschiedlichen fachlichen Schwerpunkte der Inhaltscluster ab, von Lesson Study, Mentoring und digitalen Unterstützungsformaten über Mathematik, Informatik, Chemie und Biologie bis hin zu Deutsch und Englisch. Von der Weiterentwicklung von Materialien und Konzepten, der Arbeit in Schulnetzwerken bishin zum den nachhaltigen Transfer in die schulische Praxis. Mehr erfahren
Workshopangebote der Regionalzentren
Die Workshops adressierten verschiedene Fragestellungen einer begabungsförderlichen Schul- und Unterrichtskultur: Wie lassen sich Inhalte aus der Netzwerkarbeit dauerhaft in die schulische Praxis überführen? Wie können Kollegien, Multiplikator und Netzwerke gemeinsam Entwicklungsprozesse gestalten?
Vorgestellt wurden Forschungsergebnisse, Instrumente und Materialien für Schulentwicklungsprozesse, die gemeinsam reflektiert, erprobt und auf ihre Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen schulischen Kontexten diskutiert wurden. Mehr erfahren
Markt der Möglichkeiten
Workshops, Vorträge und Posterpräsentationen:
Im Markt der Möglichkeiten befassten sich die Beiträge mit aktuellen Fragen der Begabungs- und Potenzialförderung. Von Begabungsverständnissen, Potenzialdiagnostik und individueller Lernbegleitung über datengestützte Schulentwicklung, Teacher Leadership und Schulnetzwerke bis hin zu psychischem Wohlbefinden, Traumapädagogik und Zukunftslernen. Vorgestellt wurden zudem Forschungsergebnisse, digitale Werkzeuge, Materialien und Beispiele aus LemaS-Transfer. Mehr erfahren

Informationen und Materialien der Tagung
Zur Berichterstattung über die LemaS-Jahrestagung stellen wir im Downloadbereich Pressemitteilungen, Hintergrundinformationen sowie weiteres Pressematerial bereit.
Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie hier:
Hier finden Sie eine Auswahl an Workshop-Präsentationen und Folien, welche die Referierenden zur Verfügung gestellt haben.
Professionelles Wachstum von Multiplikator:innen sichtbar machen.
Der interaktive Workshop lädt die teilnehmenden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu einer reflektierenden Zeitreise durch drei Jahre LemaS-Transfer ein und eröffnet damit einen Raum, in dem persönliche Erfahrungen, professionelle Entwicklungen und kollektive Lernprozesse miteinander verknüpft werden können. Im Mittelpunkt steht die vertiefte Auseinandersetzung mit den eigenen Rollen, Erwartungen und Aufgaben zu Beginn der Multiplikatorätigkeit sowie deren tatsächlicher, oftmals vielschichtiger Entwicklung im Verlauf des Projektes. Die Teilnehmenden analysieren, wie sich ihre heutige Praxis zwischen Innovationen, Netzwerken, Beratungen und der Arbeit an der eigenen Schule verorten lässt und welche Dynamiken dabei eine Rolle spielen. Gemeinsam wollen wir individuelle Erfahrungen sichtbar machen, sie miteinander teilen, in Beziehung setzen und schließlich in kollektives Wissen überführen, das für die weitere Zusammenarbeit und das letzte Projektjahr Orientierung, Inspiration und Stärkung bietet.Referentinnen: Dr. Martina von Gehlen und Elisabeth Wilhelm
Zur PräsentationPädagogische Beobachtungen bilden eine zentrale Grundlage für diagnostische Entscheidungen, Förderplanungen und die tägliche Beziehungsarbeit im schulischen Alltag. Doch wie objektiv ist unser Blick wirklich? Oft trüben unbewusste Wahrnehmungsverzerrungen und subjektive Einflussfaktoren die Sicht auf die Lernenden. Dieser Workshop bietet einen geschützten Raum, um die eigene Beobachtungspraxis kritisch zu hinterfragen und zu professionalisieren.
Inhalte und Ziele:- Sensibilisierung: Durch praxisnahe Experimente werden typische Beobachtungsfehler unmittelbar erlebbar gemacht.
- Reflexion: Wir analysieren, wie subjektive Einflüsse die diagnostische Praxis prägen und wie eine ressourcenorientierte Sichtweise gestärkt werden kann.
- Praxis-Check: Ein zentraler Baustein des Workshops ist die Sichtung von ausgewählten Beobachtungsbögen. Wir prüfen diese kritisch auf ihre Praxistauglichkeit: Bieten sie genügend Struktur oder engen sie den Blick zu stark ein?
- Adaption: Gemeinsam diskutieren wir Anpassungsmöglichkeiten der Beobachtungsbögen, um sie gezielt auf die spezifischen Anforderungen Ihres Schulalltags zu konkretisieren.
Referentinnen: Dr.‘in Catania Pieper, Nicole Schlüter-Franke
Zur Präsentation- Sensibilisierung: Durch praxisnahe Experimente werden typische Beobachtungsfehler unmittelbar erlebbar gemacht.
Der LemaS-Survey stellt einen wichtigen Baustein der Begleitforschung von LemaS dar. Es handelt sich dabei um eine regelmäßig wiederkehrende Online-Befragung für an LemaS beteiligte Akteurinnen und Akteure. Eine der Funktionen des LemaS-Survey besteht darin, den teilnehmenden Schulen Rückmeldungen zu Entwicklungsständen, Herausforderungen und Fortschritten im Transferprozess zu geben.
Zu dem im LemaS-Survey untersuchten Inhalten gehören verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit Begabungs- und Leistungsverständnissen, den Schulnetzwerken, dem Austausch an der eigenen Schule und darüber hinaus, der Teilnahme an und der Bewertung von LemaS-Veranstaltungen, der Zusammenarbeit mit dem Forschungsverbund und den Ländern, der selbsteingeschätzten Befähigung zur Gestaltung von Transferprozessen, den Veränderungen an Schulen infolge von LemaS sowie den damit zusammenhängenden innerschulischen Prozessen und Strukturen. In der zweiten LemaS-Survey-Erhebung lag ein Schwerpunkt auf Schulentwicklungs- und Austauschprozessen sowie den SchulnetzwerkenReferent: Dr. Benjamin Matthes
Zur PräsentationIm Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zwei Themenbereiche, die Sie uns als besonders relevant für Ihre Praxis zurückgemeldet haben: alternative Methoden der Beobachtung in der Forschungsstunde sowie die produktive Gestaltung der Auswertungssitzung. Im ersten Teil des Workshops stellen wir praxisnahe Möglichkeiten vor, wie Sie Daten zum Schüler gewinnen und dabei die Schüler selbst einbeziehen können. Anhand konkreter Beispiele und unterschiedlicher Feedbackstrategien – etwa durch strukturierte Beobachtungsbögen oder Frageformate – überlegen wir gemeinsam, welche Methoden sich für Ihre Leitfragen und Themen eignen.
Im zweiten Teil widmen wir uns der Frage, wie die Daten aus der Forschungsstunde gewinnbringend und zielgerichtet ausgewertet und gemeinsam reflektiert werden können. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Tipps für eine stringente Moderation in Ihrer Rolle als Multiplikator.
Referent:innen: Prof. Dr. Miriam Vock, Dr. Klara Kager, Julian Bucher, Annelie Schulze und Dr. Eva Kalinowski
Zur PräsentationChancen für eine diversitätssensible Bildungspraxis
Der Workshop untersucht, wie intersektionale Perspektiven und diversitätssensible Ansätze in der Begabungsförderung implementiert werden können, um vielschichtige Erfahrungen von Schüler*innen zu verstehen und ungleiche Zugänge zu identifizieren. Intersektionalität bezeichnet die analytische Betrachtung miteinander verwobener Dimensionen sozialer Ungleichheiten wie Geschlecht, soziale Herkunft, Migrationserfahrung (Crenshaw, 1989). Der Workshop kombiniert wissenschaftliche Grundlagen mit praktischen Methoden und lädt dazu ein, Bildung aus einer intersektionalen Perspektive neu zu denken und zu beleuchten, wie verschiedene gesellschaftliche Kategorien von Ungleichheit nicht isoliert voneinander, sondern miteinander verwoben wirken.
Zentrale Fragestellungen des Workshops: Wie beeinflussen intersektionale Faktoren die Wahrnehmung und Förderung von Begabung? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Asymmetrien im Kontext von Inklusion und Exklusion? Wie können Lehrpersonen intersektional sensible und unterstützende Lernumgebungen gestalten? Der erste Teil des Workshops führt systematisch in LemaS-Jahrestagung 14.09. – 15.09.2026 intersektionale Perspektiven auf aktuelle Begabungsmodelle ein und analysiert theoretische Fundierungen. Anschließend wird in differenzierten Fallbeispielen und Reflexionsübungen erarbeitet, wie verschiedene Heterogenitätsdimensionen sowohl die ahrnehmung von Begabung als auch das emotionale Erleben von Schüleri*nnen in Leistungssituationen beeinflussen. Abschließend werden konkrete Methoden intersektionaler Bildungsarbeit vorgestellt. Ziel ist die Entwicklung von Strategien, die eine reflexive Auseinandersetzung mit den eigenen Privilegien und Vorannahmen ermöglichen und gleichzeitig Wege eröffnen, um Schüler*innen in ihren individuellen Potenzialen zu stärken. Der Workshop schließt mit der gemeinsamen Entwicklung von Leitlinien für eine intersektional reflektierte Begabungsförderung.
Crenshaw, K. (1989). Demarginalizing the intersection of race and sex: A Black feminist critique of antidiscrimination doctrine, feminist theory and antiracist politics. University of Chicago Legal Forum, 1989(1), 139–167.Referentin: Mariella Winter
Zur PräsentationWas wir vom Konzept Teacher Leadership für die Arbeit in Netzwerken lernen können
Für die Gestaltung einer begabungs- und leistungsfördernden Schul- und Unterrichtskultur ist in LemaS-Transfer das Prinzip der Potenzialorientierung zentral: Der breite personorientierte Begabungsbegriff geht davon aus, dass alle Schüler:innen Begabungen haben, die es zu entdecken und zu fördern gilt. Im Vortrag wird das Prinzip der Potenzialorientierung auf Schulentwicklung übertragen: Theoretisch lässt sich begründen, warum Veränderung und das Festhalten an Bewährtem zwei Seiten einer Medaille sind. Die Stärken einer Schule, Potenziale von Lehrpersonen und Erfahrungen, die ein Kollegium in der Weiterentwicklung von Schule und Unterricht bereits gesammelt hat, erscheinen dabei als eine wichtige Ressource. Auch erste Ergebnisse aus der qualitativ-empirischen Begleitforschung in LemaS-Transfer verweisen auf eine durchgängige Potenzialorientierung: Wenn Schulleitungen stärken- und ressourcenorientiert auf das Kollegium schauen, wird Schulentwicklung als ein in geteilter Verantwortung zu realisierender Prozess verstanden und Partizipation ermöglicht.
Mit einer solchen Haltung in Bezug auf Schulentwicklung korrespondiert ein Begabungsverständnis, das von einer potenzialorientierten Haltung gegenüber den Schüler:innen bestimmt ist. Im Workshop werden einerseits aktuelle theoretische Konzepte der Schulentwicklungsforschung vorgestellt, andererseits werden Ergebnisse aus der qualitativ-rekonstruktiven Begleitforschung in LemaS-Transfer genutzt, um über eigene Erfahrungen mit Potenzialorientierung und Partizipation in der Schulentwicklung und über die Anschlussfähigkeit der LemaS-Konzepte miteinander ins Gespräch zu kommen.
Referentin: Carla Leesker
Zur Präsentation
Kontakt
Das Team der Wissenschaftskommunikation des Forschungsverbunds LemaS-Transfer unterstützt Medienvertretende bei Recherchen und vermittelt auf Wunsch Interviewpartnerinnen und Interviewpartner aus Wissenschaft, Schulpraxis und Bildungspolitik/-administration.
Pressebriefing
Ein komprimierter Überblick zum Forschungsverbund LemaS-Transfer im Rahmen der Initiative „Leistung macht Schule“.
Das Team der Wissenschaftskommunikation des Forschungsverbunds LemaS-Transfer unterstützt Medienvertretende bei Recherchen und vermittelt auf Wunsch Interviewpartnerinnen und Interviewpartner aus Wissenschaft, Schulpraxis und Bildungspolitik/-administration.
Pressekontakt
Team der Wissenschaftskommunikation
Forschungsverbund LemaS-Transfer
kommunikation@lemas-forschung.de
Sie haben Fragen zur Jahrestagung 2026?
Dann melden Sie sich gerne bei uns.

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