Empirische Forschungsstudien zeigen, dass traditionelle gruppenbezogene Talentförderung große Schwierigkeiten hat, den für effektive Förderung notwendigen Individualisierungsgrad sicherzustellen. Infolgedessen konnte zwar die Wirksamkeit von Maßnahmen wie Hochbegabtenklassen, nachmittäglichen Enrichment-Kursen oder Pull-Out-Programmen nachgewiesen werden, doch ist sie typischerweise gering bis allenfalls moderat (z.B. Kim, 2016; Lipsey & Wilson, 1993; Steenbergen-Hu,
Makel & Olszewski-Kubilius, 2016). Die Forschung wandte sich daher zunehmend Methoden zu, die es erlauben, Lernen individuell auf die Talente abzustimmen. Wie wir erläutern werden, erwies sich dafür Mentoring am vielversprechendsten (Bloom,1985; Christensen et al., 2020).
In C. Fischer, C. Fischer-Ontrup, F. Käpnick, N. Neuber & C. Reintjes (Hrsg.), Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten (S. 199–209), Waxmann.
Individuelle Lernpfade. Ein schulbasiertes 1:1-Mentoring-Programm zur Förderung leistungsstarker und besonders motivierter Schülerinnen und Schüler
Autor:in: Quarda, A.-K., Matthes, B., Emmerdinger, K., Stöger, H. & Ziegler, A. (2023) Erschienen in: Münster: Waxmann. Veröffentlicht: 1. Februar 2024 Schlagwörter: 1:1-Mentoring | Begabtenförderung | Bildungsforschung | Enrichment | Hochbegabung | Individuelle Lernpfade | Individuelles Lernen | Lernförderung | Schülerförderung | Talentförderung More DetailsEmpirische Forschungsstudien zeigen, dass traditionelle gruppenbezogene Talentförderung große Schwierigkeiten hat, den für effektive Förderung notwendigen Individualisierungsgrad sicherzustellen. Infolgedessen konnte zwar die Wirksamkeit von Maßnahmen wie Hochbegabtenklassen, nachmittäglichen Enrichment-Kursen oder Pull-Out-Programmen nachgewiesen werden, doch ist sie typischerweise gering bis allenfalls moderat (z.B. Kim, 2016; Lipsey & Wilson, 1993; Steenbergen-Hu,
Makel & Olszewski-Kubilius, 2016). Die Forschung wandte sich daher zunehmend Methoden zu, die es erlauben, Lernen individuell auf die Talente abzustimmen. Wie wir erläutern werden, erwies sich dafür Mentoring am vielversprechendsten (Bloom,1985; Christensen et al., 2020).
In C. Fischer, C. Fischer-Ontrup, F. Käpnick, N. Neuber & C. Reintjes (Hrsg.), Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten (S. 199–209), Waxmann.
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