Immer mehr Projekte verfolgen das Ziel, die Förderung begabter und leistungsstarker Lernender zu optimieren (z.B. „Digitale Drehtür“, siehe z.B. auch zu dem hier skizzierten Konzept: Hoiboom & Benölken, 2024). Insbesondere in Enrichment-Programmen werden reichhaltige und herausfordernde Aufgaben als passende Formate angesehen (Nolte & Pamerien, 2017). Dies gilt auch für Enrichment-Drehtürmodelle, denen eine positive Wirkung auf die individuelle Begabungsentwicklung zugeschrieben wird (z.B., Auhagen, 2023). Es stellt sich aber auch die Frage, wie eine solche Förderung an der Schnittstelle zur Digitalisierung organisiert werden kann und welche konzeptionellen Formate wie „Lehr-Lern-Labore“ (z.B. Brüning, 2018) hierfür möglicherweise adaptiert werden können, während Kriterien der Organisation digitaler Lernsettings berücksichtigt werden (z.B. Kerres, 2018). Ziel dieses Beitrags ist es, den aktuellen Entwicklungsstand des Projekts „Digitale Drehtür Wuppertal“ (DDW) zu beschreiben, das versucht diese Perspektiven zu verbinden. Zunächst werden die theoretischen Hintergründe skizziert, dann das Konzept des Projekts beschrieben. Es folgen Konkretisierungen der konzeptionellen Aspekte v.a. aus der Perspektive der Lehramtsstudierenden, einschließlich der Skizzierung eines Beispiels ihrer Arbeit. Es werden erste Eindrücke der Bewertung des Projekts durch die Studierenden gegeben und schließlich der aktuelle Stand der Organisation resümiert und diskutiert sowie die nächsten geplanten Schritte skizziert.
In L. Schick, M. Platz & A. Lambert (Hrsg.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2025. WTM, S. 814 – 817.
Lehr-Lern-Labor „Digitale Drehtür Wuppertal“
Autor:in: Hoiboom, N. (2025) Erschienen in: WTM Veröffentlicht: 1. November 2025 Schlagwörter: Begabungsförderung | Digitale Drehtür | Digitalisierung | Enrichment-Programm | Lehr-Lern-Labor | Lehramtsstudium | Leistungsstarke Lernende | Projektkonzeption | Unterrichtsentwicklung | Wuppertal More DetailsImmer mehr Projekte verfolgen das Ziel, die Förderung begabter und leistungsstarker Lernender zu optimieren (z.B. „Digitale Drehtür“, siehe z.B. auch zu dem hier skizzierten Konzept: Hoiboom & Benölken, 2024). Insbesondere in Enrichment-Programmen werden reichhaltige und herausfordernde Aufgaben als passende Formate angesehen (Nolte & Pamerien, 2017). Dies gilt auch für Enrichment-Drehtürmodelle, denen eine positive Wirkung auf die individuelle Begabungsentwicklung zugeschrieben wird (z.B., Auhagen, 2023). Es stellt sich aber auch die Frage, wie eine solche Förderung an der Schnittstelle zur Digitalisierung organisiert werden kann und welche konzeptionellen Formate wie „Lehr-Lern-Labore“ (z.B. Brüning, 2018) hierfür möglicherweise adaptiert werden können, während Kriterien der Organisation digitaler Lernsettings berücksichtigt werden (z.B. Kerres, 2018). Ziel dieses Beitrags ist es, den aktuellen Entwicklungsstand des Projekts „Digitale Drehtür Wuppertal“ (DDW) zu beschreiben, das versucht diese Perspektiven zu verbinden. Zunächst werden die theoretischen Hintergründe skizziert, dann das Konzept des Projekts beschrieben. Es folgen Konkretisierungen der konzeptionellen Aspekte v.a. aus der Perspektive der Lehramtsstudierenden, einschließlich der Skizzierung eines Beispiels ihrer Arbeit. Es werden erste Eindrücke der Bewertung des Projekts durch die Studierenden gegeben und schließlich der aktuelle Stand der Organisation resümiert und diskutiert sowie die nächsten geplanten Schritte skizziert.
In L. Schick, M. Platz & A. Lambert (Hrsg.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2025. WTM, S. 814 – 817.
https://eldorado.tu-dortmund.de/server/api/core/bitstreams/dc684d59-4744-4f56-9431-5ca6b8dddded/content