Trotz vergleichbarer Leistungen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sind Mädchen und Frauen in MINT-Studiengängen und -Berufen weiterhin unterrepräsentiert (Bundesagentur für Arbeit, 2020; German Federal Bureau of Statistics, 2021). Am auffälligsten zeigt sich dies in den geringen Anteilen von Frauen in technischen und informatischen Berufen mit zuletzt 14.1 % bzw.16.3 % (Bundesagentur für Arbeit, 2019). Dies bedeutet nicht nur unausgeschöpftes Potenzial mit Blick auf den Mangel an qualifizierten Fachkräften in MINT-Berufen, sondern führt zudem zu einer strukturellen Benachteiligung von Frauen aufgrund geschlechtstypischer Karriere- und Einkommensunterschiede, denn MINT-Berufe weisen nach wie vor höhere Gehälter auf als andere Berufsgruppen (Bundesagentur für Arbeit, 2020; Roberts & Wolf, 2018), auch im internationalen Vergleich (Noonan,2017; Roberts & Wolf, 2018).
In C. Fischer, C. Fischer-Ontrup, F. Käpnick, N. Neuber & C. Reintjes (Hrsg.), Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten (S. 211–223).
MINT-Mädchenförderung durch die Kombination von Online-Expertinnen-Mentoring und schulischer Begleitung
Autor:in: Emmerdinger, K., Uebler, C., Heyna, K., Ziegler, A. & Stöger, H. (2023) Erschienen in: Münster: Waxmann Veröffentlicht: 5. April 2024 Schlagwörter: Berufsorientierung | Fachkräftemangel | Frauen in MINT | Frauenförderung | Geschlechtergerechtigkeit | Karrierechancen | MINT-Mädchenförderung | MINT-Studiengänge | Online mentoring | Schulische Begleitung More DetailsTrotz vergleichbarer Leistungen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) sind Mädchen und Frauen in MINT-Studiengängen und -Berufen weiterhin unterrepräsentiert (Bundesagentur für Arbeit, 2020; German Federal Bureau of Statistics, 2021). Am auffälligsten zeigt sich dies in den geringen Anteilen von Frauen in technischen und informatischen Berufen mit zuletzt 14.1 % bzw.16.3 % (Bundesagentur für Arbeit, 2019). Dies bedeutet nicht nur unausgeschöpftes Potenzial mit Blick auf den Mangel an qualifizierten Fachkräften in MINT-Berufen, sondern führt zudem zu einer strukturellen Benachteiligung von Frauen aufgrund geschlechtstypischer Karriere- und Einkommensunterschiede, denn MINT-Berufe weisen nach wie vor höhere Gehälter auf als andere Berufsgruppen (Bundesagentur für Arbeit, 2020; Roberts & Wolf, 2018), auch im internationalen Vergleich (Noonan,2017; Roberts & Wolf, 2018).
In C. Fischer, C. Fischer-Ontrup, F. Käpnick, N. Neuber & C. Reintjes (Hrsg.), Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten (S. 211–223).
Potenziale erkennen – Talente entwickeln – Bildung nachhaltig gestalten | Begabungsförderung: Individuelle Förderung und Inklusive Bildung