Dieser Buchbeitrag besteht aus sechs Teilen. Im ersten Teil werden wir den typischen
Entwicklungsverlauf außergewöhnlicher Leistungen skizzieren und dabei die besondere Rolle einer „Deliberate Practice“ herausstreichen. Im zweiten Teil folgt ein kurzes Zwischenresümee zur Bedeutung des referierten Forschungsstandes für die schulische Unterstützung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler sowie Talente. Unter Talenten verstehen wir Personen, die in der jeweiligen Domäne möglicherweise einmal Leistungsexzellenz erreichen werden (Ziegler 2018). Als Ergebnis der theoretischen Analyse zeigt sich die besondere Eignung von Mentoring. Ergänzend zum Literaturüberblick und unserer theoretischen Analyse berichten wir im dritten Teil die Ergebnisse einer Expertenbefragung. Dabei stellt sich heraus, dass Mentoring von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis gleichermaßen als diejenige Methode der Talentförderung eingeschätzt wird, die a) die individuellste Form der Förderung zulässt, b) im Vergleich zu anderen Förderansätzen am effektstärksten ist, aber gleichzeitig c) die meisten Ressourcen von Schulen verlangt. Während Teil vier die wesentlichen Merkmale von Mentoring darstellt, die es als potente Fördermethode auszeichnen, geht es in Teil fünf um die wichtigsten Facetten eines für Schulen geeigneten Mentorings, das am besten außergewöhnliche Leistungsentwicklungen ermöglicht, und die Vorstellung der wichtigsten Charakteristika des Lernpfadkonzepts. Das Kapitel wird im sechsten Teil mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Punkte abgerundet.
In G. Weigand, C. Fischer, F. Käpnick, C. Perleth, F. Preckel, M. Vock & H.-W. Wollersheim (Hrsg.), Dimensionen der Begabungs- und Begabtenförderung in der Schule (S. 381–396), wbv.
Das Lernpfadkonzept. Theoretischer Hintergrund und zentrale Konzepte
Autor:in: Ziegler, A., Daunicht, T.-M., Quarda, A.-K., Emmerdinger, K. & Stöger, H. (2022) Erschienen in: Bielefeld: wbv Veröffentlicht: 5. April 2024 Schlagwörter: Begabtenförderung | Deliberate Practice | Expertenbefragung | Individuelle Förderung | Leistungsentwicklung | Leistungsexzellenz | Lernpfadkonzept | mentoring | Schule | Talentförderung More DetailsDieser Buchbeitrag besteht aus sechs Teilen. Im ersten Teil werden wir den typischen
Entwicklungsverlauf außergewöhnlicher Leistungen skizzieren und dabei die besondere Rolle einer „Deliberate Practice“ herausstreichen. Im zweiten Teil folgt ein kurzes Zwischenresümee zur Bedeutung des referierten Forschungsstandes für die schulische Unterstützung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler sowie Talente. Unter Talenten verstehen wir Personen, die in der jeweiligen Domäne möglicherweise einmal Leistungsexzellenz erreichen werden (Ziegler 2018). Als Ergebnis der theoretischen Analyse zeigt sich die besondere Eignung von Mentoring. Ergänzend zum Literaturüberblick und unserer theoretischen Analyse berichten wir im dritten Teil die Ergebnisse einer Expertenbefragung. Dabei stellt sich heraus, dass Mentoring von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis gleichermaßen als diejenige Methode der Talentförderung eingeschätzt wird, die a) die individuellste Form der Förderung zulässt, b) im Vergleich zu anderen Förderansätzen am effektstärksten ist, aber gleichzeitig c) die meisten Ressourcen von Schulen verlangt. Während Teil vier die wesentlichen Merkmale von Mentoring darstellt, die es als potente Fördermethode auszeichnen, geht es in Teil fünf um die wichtigsten Facetten eines für Schulen geeigneten Mentorings, das am besten außergewöhnliche Leistungsentwicklungen ermöglicht, und die Vorstellung der wichtigsten Charakteristika des Lernpfadkonzepts. Das Kapitel wird im sechsten Teil mit einer Zusammenfassung der wesentlichen Punkte abgerundet.
In G. Weigand, C. Fischer, F. Käpnick, C. Perleth, F. Preckel, M. Vock & H.-W. Wollersheim (Hrsg.), Dimensionen der Begabungs- und Begabtenförderung in der Schule (S. 381–396), wbv.
https://www.wbv.de/shop/Dimensionen-der-Begabungs-und-Begabtenfoerderung-in-der-Schule-6004912w